In
Memoriam
Mit dieser Seite wollen wir den Hunden danken, die uns ein ganzes Stück
unseres Weges immer treu begleitet haben, bis sie ihren Weg in die
Ewigkeit angetreten haben.
Mögen sie es an jenem Ort
noch viel besser haben, als sie es hier auf Erden in unserer Familie
hatten.
Wir
gedenken
Anka vom Kalkofen
geboren am 08.01.1990
verstorben am 04.04.2000

Anka war unsere erste Berner Sennenhündin und immer
und auf allen Wegen eine treue Begleiterin. Sie entstammte einem Wurf mit
12 Welpen und hatte ein freundliches Wesen.
Auf alle ihre Schützlinge (unsere Tochter Ellen, sowie deren Cousinen und
Cousin) hatte sie immer ein wachsames und behütendes Auge. Am liebsten
spielte sie mit den Kindern, ihrer Freundin Hexe, einer
Rauhaardackelhündin, und ihrem Adoptivsohn Donar im Schnee oder
verteidigte den hauseigenen Kater Jacky gegen die Nachbarskatzen.
War sie auch wegen beidseitiger Hüftgelenksdysplasie nie ein Hund für
die Zucht, so war Anka doch auf zahlreichen Ausstellungen erfolgreich und
sicherte sich und ihrer Hundeführerin Heike viele Pokale und
Urkunden.
Schweren Herzens mussten wir sie im Alter von 10 Jahren und 3 Monaten
wegen einer altersbedingten Herzschwäche einschläfern
lassen.
Donar zum Sturmwind
geboren am 03.10.1992
verstorben am 23.04.2002

Donar kam im Alter von eineinhalb Jahren schwer krank
aus schlechten Verhältnissen zu uns, weil seine Züchterin, eine gute
Freundin von uns, ihn aus Platzmangel nicht von seiner damaligen
Besitzerin zu sich zurücknehmen konnte. Mit Hilfe von homöopathischen
Mitteln, gutem Futter und viel Auslauf in der freien Natur, gelang es den
etwas zu klein geratenen, verschmusten Rüden wieder gesunden zu lassen.
Von da an wurde er ein stetiger und treuer Begleiter von Ellen.
Sein Charakter lässt sich am besten mit einem Zitat aus dem einzigen
Richterbericht, den er je erhalten hat, beschreiben: "Ein sehr
lieber, aufmerksamer Schmusehund". Denn genau das war unsere
kuschelige "Fellkugel". Am liebsten sprang Donar mit unserer
Tochter Trampolin, spielte Fußball und tobte ausgelassen im Schnee. Mit
seiner Adpotivmama Anka verstand er sich immer hervorragend.
Später brachte er seinen gelehrigen Schülerinnen Evi und deren Tochter
Anka, die nach unserer ersten Hündin benannt war, noch einiges an
Blödsinn bei, denn Donar war immer zu einem Scherz aufgelegt, was man
schon an seinem spitzbübischen Grinsen erkennen konnte.
Leider mussten wir auch ihn im Alter von fast 10 Jahren vom Tierarzt
erlösen lassen, da er sich mit seinem alten, geschwächten Körper von
einem schweren Krampf nicht mehr erholte.
Evi vom Moscheltal
geboren am 03.04.1998
verstorben am 24.05.2010
Im Alter von 12 Wochen kam unser Herzstück - die
künftige Stammhündin unserer Zucht - zu uns. Allerdings hatte es schon
wenige Tage nach ihrer Geburt zwischen ihr und uns allen gefunkt. Heike
hatte damals als zuständiger Zuchtwart unseres damaligen Vereins eine
Kontrolle beim Züchter durchführen müssen. Kaum hatte sie den kleinen
Fratz, der gerade mal so groß war wie Maulwurf, in der Hand gehalten, war
es auch schon um sie geschehen. Und auch den restlichen
Familienmitgliedern war sofort klar, dass dieses kleine Wesen bald ein
Teil unserer Familie werden würde.
Drei Monate später machte unsere Evi sich dann sofort daran die Familie
durch den stets im Nacken getragenen Schalk auf Trab zu bringen. Getreu
dem Motto "An ihren Punkten werdet ihr sie erkennen" war sie uns
in ihren 12 Jahren immer eine treue Begleiterin, die durch ihren Humor und
ihre rheinländische Frohnatur immer für herzhaftes Lachen im Hause
Rathgeber sorgte. Ihre Leidenschaft galt dem Wälzen in frischem, grünem
Gras und Kindern, von denen sie sich immer gerne Schmusen lies. Sie genoss
bis zuletzt die Aufmerksamkeit, die ihr von Jedermann durch ihre vielen
Sommersprossen und ihr offenes und freundliches Wesen zuteil wurde.
Über sieben Jahre war unsere Evi die unumstrittene Alphahündin unseres
kleinen Bernerrudels. In dieser Zeit schenkte sie uns 24 Welpen (10 am
11.03.2001 & 14 am 11.10.2002), von denen sie 23 aufzog bis sie in
ihre neuen Familien kamen. Beim ersten Wurf durfte sie ihre Tochter Anka
behalten, die sie lange Zeit verwöhnte, ehe sie sich an die Erziehung
begab. Später hat sie noch ihre Enkelin Alexa und ihre Urenkelin Comtesse
mit viel Liebe und Geduld herangezogen und erzogen.
Bis zuletzt war sie am glücklichsten, wenn sie mit dem Auto wegfahren
durfte und ihre Familie um sich hatte. Auch in ihrem letzten Lebensjahr
hat sie uns noch manches Mal verschaukelt und uns bewiesen, dass auch alte
Hunde noch viel Blödsinn im Kopf haben. Am Pfingstmontag des Jahres 2010
war dann leider die Zeit gekommen sich zu verabschieden. Mit einem
schweren Krebsleiden und einem altersschwachen Herzen, schlief unsere Evi
friedlich in unseren Armen ein.
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